23.3.2015 bis 28.3.2015
23.3.2015 Montag
Dieser Tag begann sehr früh – nämlich um 3:45 . Die Fahrt zum Flughafen und das einchecken unspektakulär. Frühstück im Flughafen – auch schon fast wir immer. Abflug um 6:50 Ankunft 8:05 Rom ; das Wetter irgendwie wärmer. Mit dem Shuttlebus um sensationelle 5,- € zur Statione Termini und dann einen „Spaziergang“ zu unserem Hotel. VIA DEL TRITONE 82. Das Hotel ist wirklich klein, aber lieb und romantisch. Mit Glück war das für uns bestimmte Zimmer schon frei, also konnten wir gleich unsere Sachen ausräumen und uns in das Abenteuer ROM stürzen.
Es ist jetzt 11:00 Vormittag. Unser Weg führte uns gleich mal zur Spanischen Treppe, ups da sind wir ja schon. Also gesehen und festgestellt das eine kleine Stärkung gut wäre. Bei dieser Pause stellten wir fest, das Rom nicht allzu groß sein kann, aber auf jeden Fall stimmt die Vorstellung mit der tatsächlichen Größe nicht überein. Also wieder zur Spanischen Treppe und hinauf zur Villa Medici den Rundblick genossen wieder hinunter zur Piazza del Popolo, diesen gemächlich überquert und die Via die Ripotta bis zum Mausoleum v. Augustus (leider hinter Glas) und weiter zum Tiber hinauf (nur die Straße überquert und g`schaut) weiter zum Palazzo Madame und noch einmal links u. rechts abgebogen und dann standen wir auf dem Piazza Navona. Naja wir beschlossen wieder in Richtung Hotel zu gehen und kamen an einem schönen Kaffeehaus vorbei und machten da mal eine Kaffeepause.
Weiter ging unser kurzer Informationstrip bis zum Pantheon. Wir haben dieses Schmuckstück sogleich besichtigt. Daran anschließend ging es weiter zum Hotel dabei sahen wir auch den Adrianstempel und den Trevi-Brunnen (der ist leider hinter Glas und im Gerüst). 5 Minuten später – es ist jetzt ¾ 3! gönnen wir uns eine Fuß- und Augenpflege in unserem Hotelzimmer. Aber hallo, wenn wir so weiter machen sind wir in 2 Tagen durch! Nach diesem kleinen Päuschen geht’s um ¼ nach 4 weiter. Wir gehen nochmals zur Station Barberini biegen jetzt aber nach rechts ab und landen bei der Kirche SAN CARLO mit dem Platz der 4 Brunnen. Naja Platz ist da mal auch übertrieben es ist eine Straßenkreuzung und dem entsprechend sehr eng. Also gehen wir weiter zum Palazzo delle ESPOSIZIONI und dann noch 2 Querstraßen bergauf um rechts zum Piazza del QUIRINALE zu gelangen. Der Palazzo wird gut bewacht also schlendern wir wieder die Stufen hinunter in Richtung Trevi- Brunnen. Das Nachtmahl ruft. Um 17:30 landen wir gemütlich bei einem netten Lokal. Das Essen war super und gesättigt und rundum zufrieden landen wir um 19:30 in unserem Hotel.
24.3.2014 Dienstag
Wetter: VM warm und sonnig; NM warm aber bewölkt
ZIEL: Colosseum
Frühstück: gemütlich um 8:30 Zu Fuß in Richtung Colosseum, Der Trevi-Brunnen scheint unsere Drehscheibe zu sein – jeder Weg führt an ihm vorbei. Ein unerwartetes Highlight war der Innenhof der GALERIA SIARRA. Weiter ging es zu den Kaiserforen. Naja die waren eher schnell besichtigt. Den begleitenden Text auf den Schautafeln war die Geschichte zu entnehmen und so wendeten wir uns dem nächsten Ziel zu. Dem Forum Romanum. Hier zeigt sich das Glück der Bettflüchter. Zu diesem frühen Morgen waren noch sehr wenig Menschen unterwegs und der Romapass – ein empfehlenswertes Ticket- verhalf zu einem schnellen unkomplizierten Eintritt in die große Anlage. Gemütlich schlenderten wir durch das Forum Romanum bis hinauf zum Palatino. Selbstredend nicht ohne die Abzweigungen und diversen Durchlässe gründlich begutachtet zu haben. Am Palatino nahmen wir die Gelegenheit war, um einen gemütlichen Blick auf die Anlage und auch auf den Ausschnitt über Rom`s Dächer zu genießen. Auch wurde es wärmer und so beschlossen wir noch vor dem Besuch im Colosseum eine Pause für die allgemeine Stärkung einzulegen.
Gestärkt ging es vorbei an den Schlangen von Menschen (Ticket). Im Inneren angekommen hieß es erstmals die Treppen rauf! (Selber schuld, es hätte auch einen Aufzug gegeben). In Runden besichtigten wir die imposanten Überreste. Aber um ¾ 2 hatten wir dann genug und wir gingen langsam, ja sehr langsam zu unserem Hotel zurück. Ein Päuschen war mehr als notwendig. Um 17 Uhr gingen wir dann in Richtung Parlament und gingen dann eher ziellos noch durch die engen Gässchen und ließen uns von dem hektischen Treiben bis unweit der Spanischen Treppe mittreiben. Dort aßen wir zu Nachtmahl. Hundemüde war kein Ausdruck, wie wir uns fühlten. Nach Tisch nochmals zur Spanischen Treppe (bei Nacht) auch nicht anders. Mit dieser Erkenntnis zurück zum Hotel – GSD ist es nicht weit!
25.3.2015 Mittwoch
Wetter: Regen
Ziel: Engelsburg
Frühstück. 7:30. Planlos….Bus, wollte mein Göttergatte; ich würde zu Fuß trotz Regen gehen Gut, zu Fuß setzte sich durch. In nicht einmal einer ¼ Stunde standen wir vor der Engelsburg. Ich brauche es nicht betonen Menschenleer! Ein großer Vorteil, da wir früh unterwegs waren. Das Ticket umgetauscht und schon konnte die Eroberung beginnen. Etage für Etage wurde erkundet und eine Kaffepause im oberen Teil der Engelsburg stimmte uns weiter friedlich. In der Zwischenzeit waren schon Schulklassen und doch auch Touristen unterwegs und es erwies sich als gut, den Tag eher früh begonnen zu haben, denn so hatten wir die Engelsburg großteils für uns alleine. Nach der Besichtigung gingen wir auch wieder zu Fuß nach Hause um dem Gewand und uns die Möglichkeit zu geben wieder trockener zu werden. Fast sinnlos, also machten wir uns trotz Regen wieder auf, um Rom weiter zu erkunden. Aber diesmal fahren wir mit der Metro von Barbarini bis Cavour. Jetzt Stiegen hinauf zur S. PIETRO in VINCOLI. Die prachtvolle Mosesstatue und die Reliquie betrachtet und weiter führt uns unsere Reise wieder mit der Metro zur S. JOHANNES IM LATERAN. Eine schöne stimmungsvolle Kirche und ein überaus interessanter Kreuzgang. Aber nun zurück zum Hotel – aber nicht ohne Nachtmahl. Bei der Metro entdeckten wir ein kleines Lokal und wir bekamen ein tolles Nachtmahl mit römischem Bier (meine Nudeln mit Lachs ein Gedicht!!!) und das zweitwichtigste, wir waren in 3 Min zu Hause. Gut so, denn durchnässt ist ein harmloser Ausdruck für unseren Zustand.
26.3.2015 Donnerstag
Wetter: trocken, sonnig mit zunehmend Wolken
Ziel: VATICAN 10:00
Frühstück: 7:30. Auf alle Fälle mit der Metro! Menschen, wohin man schaut. Aber dank vorbestelltem Ticket an den Schlangen vorbei und direkt in die vatikanischen Museen. Dauer nicht einmal 10 Min.! Unser Plan, so schnell wie möglich in die Sixtinische Kapelle. Vorbei an den wertvollen Gobelin Teppichen, der Galerie der Landkarten und Skulpturen und Kunstgegenstände des Vatikans. Um in die Sixtinische Kapelle zu gelangen, bewunderten wir auch die STANZE E LOGGE DI RAFFAELLO genauso wie die APPARTEMENTO BORGIA. Dann nur mehr ein paar Treppen hinunter und wieder hinauf und schon waren wir in der Sixtinischen Kapelle. Das Deckenfresko absolut sehenswert. Nach einer innerlichen Einkehr verließen wir die Kapelle und ehe wir es begriffen, waren wir im Labyrinth unzähliger Ein- und Ausgänge. Wir nicht, wir folgten den Pfeilen Richtung Stärkung. Wir hatten aufgrund des Reiseführers noch nicht alles gesehen, also begannen wir die Runde erneut. In der Zwischenzeit waren viel mehr Menschen in den Museen als bei unserer 1. Runde. Wir bewunderten den ursprünglichen Zugang, die wunderschöne spiralförmige Treppe, wendeten uns dann in den Innenhof die Corile della Pigna (mit im 1. Geschoss die Sphäre in der Sphäre) Dann waren wir bereit, uns dem Eingang der geführten Gruppen zu nähern und uns mittreiben zu lassen (War berechtigt, eigenständiges Gehen war nicht mehr möglich) dabei kamen wir an den Tierskulpturen genauso wie am Sala Rotonda von Simonetti und auch beim Porphyr-Sarkophag der hl. Helena, der Mutter Kaisers Konstantin vorbei; um dann, abermals durch die Galerie der Landkarten geschoben zu werden. Aber bevor wir nochmals durch die „Stanzen“ geschoben wurden, zweigten wir zum Wiederwillen des Aufsichtsorganes, zur Sixtinische Kapelle ab; selbstverständlich wieder in einer Gruppe gelandet. Gut so. Um aus der Sixtinischen Kapelle auf kurzem Weg zu gelangen, schummelten wir uns zu einer Gruppe wieder dazu und gelangten so auf sehr kurzem Weg vor die Peterskirche. Geschafft!! Jetzt fehlt nur mehr der Petersdom . Auch diesen durchwandeln wir andächtig. Der Besuch der Pietà des Michelangelos wie auch die Besichtigung der Bronzestatue des hl. Petrus von A .di Cambio, ein Innehalten. Natürlich gibt es noch wesentlich mehr zu besichtigen, aber nach dieser Tour heben wir uns die Kuppel und die restlichen Schätze für ein nächstemal auf. Wir hatten die Zeit total vergessen und waren umso mehr erstaunt, dass es erst 14:00 Uhr war. Als Zeit für eine Pause incl. Verköstigung. Jetzt wurde es Zeit die Fahrkarten für Hop On – Hop Off Bus besorgt. Wir machten die Runde durch Rom von der Station Termini bis fast vor unsere Haustüre mit, denn es war keine richtige Hop On – Hop Off . Auch OKAY. Wir kommen um 17 Uhr beim Hotel an und es bleibt noch sehr viel Zeit, aber schauen wir, was wir heute noch machen. Die letzten Tage waren doch sehr anstrengend, also begnügten wir uns mit einem Eis und später einem gemütlichen Abendessen.
27.3.2015 Freitag
Wetter: VM sonnig, NM einige Regentropfen, schwül und ein paar sonnige Momente
Ziel: Basilika Maria MAGGIORE; der Mund der Wahrheit und der Tiber
Frühstück: 8:00 Uhr. Wir gingen zur Metro und fuhren nur bis Republic (technische Störung) also gingen wir weiter bis zur Basilika Maria Maggiore. Die römische Basilika wie man sie sich vorstellt. (Jetzt haben wir eine Gleichstellung unserer Kirchen mit den russischen Kirchen – und für uns ist es jetzt genug) Für uns ging es weiter mit der Metro bis zum Circus Maximus. Wir dachten, wir haben das Kapitel abgeschlossen, als wir am Dienstag am Palatin oben standen und den Circus Maximus von oben sahen. Weit gefehlt. Heute laufen wir den ganzen Circus Maximus mit den restlich verbliebenen Kaiserpalästen ab um zum Mund der Wahrheit zu gelangen. Wir stellten uns nicht an, aber wir beobachteten doch einige Besucher. Wir wendeten uns stattdessen dem Vesta-Tempel zu. Weiter führte unser Weg über die Ponte Palatino hinauf zur Ponte Cestio damit gelangen wir auf die Insel und wieder zurück über die Ponte Fabricio. So jetzt haben wir das auch. Leider führt der Tiber Hochwasser eine braune Brühe aber doch noch ziemlich hoch. Wir wenden uns nun dem Jüdischen Viertel zu und stehen vor der Synagoge. Auch hier wieder unzählige Ausgrabungen und so ist es nicht weiter erstaunlich, dass wir uns dem Theater des Marcellus zuwenden.. Wie wir aus unseren schlauen Reisebegleitern erfahren war das das Vorbild des Colosseums. Jetzt wurde es Zeit für einen Kaffe in der Nähe des Kapitols. So zu sagen eine Stärkung für die Stufen die auf uns warten. Begrüßt durch 2 Monumentalstatuen (Castor und Pollux) . Wir hätten den Bürgermeister begrüßen können, zogen aber den Blick aufs Forum Romanum vor bevor wir wieder die Stiegen nach unten gingen um das Denkmal für den König Viktor Emanuell II zu besichtigen. Es war die einfachere Variante, um auch die Kirche Santa Maria in Aracoeli zu besichtigen. Diese wird nicht umsonst gerne als Hochzeitskirche ausgesucht, Sie vermittelte eine Ruhe und eine Schönheit und war eine gute Entscheidung, sie sich anzusehen. Aber wir wenden uns wieder dem Denkmal zu und fahren mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform. Von dort oben hatten wir einen herrlichen Rundblick auf Rom. Schade, dass es bewölkt war! Gemütlich schlendern wir zurück zu unserem Hotel. Unser Abendessen nehmen wir im Lokal mit den köstlichen Nudeln mit Lachs zu uns und beschließen damit unseren Romaufenthalt. Denn der nächste Tag ist unser Reisetag.
28.3.2015 Samstag
Wetter: in der Früh war es noch kühl aber wie sollte es anders sein der Tag wurde sehr sonnig und warm
Frühstück: 8:00 Uhr. Den Vormittag verbrachten wir nochmal mit einem Spaziergang durch unser bekanntes Rom uns zwar Trevi-Brunnen – Pantheon — Piazza Navona – Area Sacra –Piazza Venezia inkl. Kaffeepause. Leute beobachten und den Sonnenschein genießen. Dann wurde es aber doch Zeit unsere Köfferchen von Hotel zu holen. Mit der Metro fuhren wir bis Termini und dann ging’s mit dem Shuttlebus zum Flughafen. Trotz oder gerade weil wir rechtzeitig beim Flughafen waren haben wir noch ein Terminaljogging eingelegt (zw. Terminal 1 und 3) wir konnten uns nicht entscheiden und außerdem sassen wir ja dann eh im Flieger. Also Flug okay (außer Wind) Landung hart aber trotzdem angekommen. Es war eine schöne Woche.