München 22. – 25. Oktober 2024

22.10. 2024 Dienstag

Zeitig in der Früh (05:06) Abfahrt. Einen Kaffee und 1 Brot im Bauch, damit wir nicht sofort eine Pause einlegen müssen. Also Koffer ins Auto und los. Die Fahrt verlief ohne wesentliche Vorkommnisse und wir waren um10:45 bereits vor dem Isartor und damit in unmittelbarer Nähe unseres Hotels. Tja Parkplatz, wo? Ich habe aber Parkplatz gebucht im Hotel. Wo bitte ist die Einfahrt? Also eine Runde, ja in die verkehrte Richtung. Beim nächsten Anlauf gewonnen. Die Einfahrt zum Hotel, eng. Wir werden empfangen und unser Auto wird geparkt. Als nächstes zur Rezeption. Wir erhalten unseren Zimmerschlüssel und fahren mit dem Lift in den 4. Stock. Unser Zimmer ist straßenseitig und wir haben damit einen schönen Ausblick in Richtung Marienplatz. Koffer abgestellt und wieder hinaus. Diesmal beim Hinterausgang. Kaum zu glauben, direkt vor uns der Viktualienmarkt. Wir finden frischen Fisch, gutes Gemüse, Getränke, unter anderem auch Österreichische Weine, aber die Mischung macht es aus; Blumen, Handwerk, Gastgärten. Man kommt kaum aus dem Staunen heraus. Wir schlendern durch in Richtung Marienplatz. Am Rathaus kommen wir gerade recht, denn um 12 Uhr ertönt das Glockenspiel. Man sieht auf 2 Etagen Münchner Stadtgeschichte.

Das Glockenspiel im Rathausturm stellt zwei Ereignisse aus der Münchner Stadtgeschichte nach: Zum einen die im Februar 1568 gefeierte Hochzeit von Herzog Wilhelm V. mit Renate von Lothringen. Zu Ehren des Brautpaares fand damals ein Ritterturnier auf dem Marienplatz statt. Dabei triumphierte der bayerische Ritter über seinen Gegner aus Lothringen.

Die untere Etage zeigt den Schäfflertanz. Nach einer schweren Pestepidemie sollen sich die Fassmacher als Erste wieder auf die Straßen gewagt und tanzend die von der Pest verängstigte Bevölkerung erheitert haben.

Das schönste Rathaus kann den Hunger nicht besiegen. Wir gehen zurück zum Viktualienmarkt. Im Hochreiter Biergarten bekommen wir ein Plätzchen unter einem großen Schirm. Man weiß ja nie wie das Wetter wird.  Gut gegessen und dann ein wenig ruhen.

Nachmittagsspaziergang: Wieder in Richtung Marienplatz. Am Alten Rathaus, das zum Spielzeugmuseum umfunktioniert wurde, sieht man eine Figur und eine Geschichtsbeschreibung, mich rüttelt sie auf. Wie selbstverständlich hier mit der Vergangenheit umgegangen wird!  In der Zwischenzeit zeigt sich kurz die Sonne. Das Rathaus strahlt. Mariensäule und die Türme der Frauenkirche stehen sehr nahe beisammen. Wir werden ja sehen, wie weit es ist. Aber vorher müssen wir noch in den Prunkhof. 1. Umschauen und 2. Welche Lokale gibt es in der Umgebung. Das Neue Rathaus mit seiner neugotischen Fassade steht auf der Nordseite des Marienplatzes. Das Rathaus hat einen 85 m hohen Turm, der ebenfalls besichtigt werden kann und obendrauf das Münchner Kindl, es ist das größte und wahrscheinlich auch bekannteste Münchner Kindl. Also oben waren wir nicht, aber vielleicht beim nächsten Mal.

Wir wenden uns jetzt in Richtung Frauenkirche. Wollen doch wissen a: wo steht Sie und b: wie schaut sie innen aus. Wir wollen schließlich auch mitreden können. Naja, wir haben schon spektakulärere Kirchen besucht. Aber gesehen ist gesehen. Nach dem Besuch der Frauenkirche gehen wir die Neuhauser Straße entlang. Ein wenig Schaufenster schauen, die Fassaden der Häuser bewundern. Einfach bummeln. So gelangten wir ans Karlstor. Und dieses Tor führt auf den Stachus (Karlsplatz) mit riesigem Brunnen (Stachus Brunnen). Unser Weg führte uns in Richtung Alter Börse (Lenbachplatz). Ein Stückchen weiter gelangten wir zum Maximiliansplatz mit einem Wittelsbacher Brunnen. Durch die Pacellistraße vorbei am Bayerischen Hof (Hotel) zur Oper am Max-Joseph-Platz. Ja passt – der ist eine riesen Baustelle.  Wir sind schon ein wenig müde, also beschließen wir in Richtung Hotel zu gehen. Wir schauen aber noch in die Heiligen Geist Kirche hinein. Kleine Pause und dann nur mehr zum Nachbarn im „Weißes Brauhaus“ gut gegessen und dann doch noch eine kleine Runde (München bei Nacht). Fenster bleiben zu, wir sind straßenseitig und die Münchner feiern gerne und lang.

23.10.2024  Mittwoch

Wetter sch…. Es regnet und es ist kalt! Aber wir laufen jetzt durch das Isartor zum Deutschen Museum. Auf der Museumsinsel. Wer glaubt es ist nix los, weit gefehlt. Eine kleine Schlange und dann sind wir drinnen. Div Flugzeuge im Original, Technik, Raumfahrt, Weltraum und auch Entwicklungsgeschichte im Buchdruck, oder der Alchemie, Pause natürlich irgendwann zwischendurch.  Nach 12 Uhr verlassen wir das Museum und schlendern wieder in Richtung Zentrum. Von der Corneliusbrücke erblickt man Seenotkreuzer.  In die andere Richtung geschaut, da sieht man die St. Maximilian Kirche. Wir irren aber in Richtung Gärtnerplatz. Vielleicht wäre der Weg gerade auch möglich gewesen, aber für uns nicht – kein Plan! Wir gehen weiter und landen beim St. Jakobs-Platz. Leider oder vorbestimmt nehmen wir uns nicht die Zeit das Jüdische Museum oder die Synagoge zu besuchen (wir wissen auch nicht, ob das möglich gewesen wäre). Wie gehen jetzt in Richtung Sendlinger Tor.  Letzter Rest der Stadtmauer und eines der 3 noch erhaltenen Stadttoren. Beim Rückweg entdecken wir die Asamkirche (Sankt Johann Nepomuk Kirche).Das ist eine Privatkirche der Gebrüder Asam, die dem Heiligen Nepomuk gewidmet ist: Ein prächtiges Juwel des bayerischen Spätbarocks. Gleich daneben befindet sich das Wohnpalais. Auch der kleine Hunger wurde befriedigt und wir gingen weiter Richtung Hotel. Am Petersplatz machten wir halt und schauten natürlich auch in den „alten Peter“ hinein. 

Die Kirche St. Peter ist die älteste Pfarrkirche Münchens mit den ältesten Glocken und den historisch ersten Turmuhren der Stadt. Die verwitterten Grabplatten an den Außenmauern der Kirche nehmen den Besucher mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Jetzt ist es genug nur noch über den Rindermarkt zurück ins Hotel und eine wohlverdiente Pause.

Abends gibt es dann das Hofbräuhaus. Schön wars, das Essen war gut, die Bedienung schnell und die Tischnachbarn speziell: 1 Schweizer, 1 amerikanisches Ehepaar auf Hochzeitsreise und Norddeutsche. Schön war`s.  Ja und dann auf direktem Weg zurück. Schon auf`s Zimmer wollten wir dann doch nicht also Zeit für einen „Absacker“ im Lokal gleich nebenan (oder im Hotel) dem Tegenseer Tal Brauhaus.

24.10.2024 Donnerstag

Gemütliches Frühstück schon um 8:30 ! 1 Stunde später sind wir wieder unterwegs. Unser Ziel Münchner Residenz. Wir verlassen unser Hotel über den Hintereingang. In Richtung Viktualienmarkt. Gehen durch die Burggasse (hinter dem Alten Rathaus). Im Alten Hof, er gehört zur ersten Kaiserburg der Wittelsbacher in München und hat eine große Bedeutung für die Stadtgeschichte. sehen wir uns um und finden nicht nur den Brunnen, sondern auch den Affenturm zu diesem gibt es eine Legende

Der Legende nach hatte Herzog Ludwig II. einen zahmen Affen, der frei in der Burg herumlaufen durfte. Dieses Äffchen soll eines Tages den kleinen Wittelsbachersohn, Ludwig den Bayern, aus der Wiege gekidnappt haben. Eine Hetzjagd des gesamten Hofpersonals trieb den Affen mit dem Kind auf dem Arm schließlich über einen hölzernen Erker auf das Dach. Unten zitterte das Hofpersonal, oben saß der Affe mit dem Baby. Nach einer Weile beruhigte das Tier sich jedoch und kletterte vorsichtig herunter, um das Kind zurück in die Wiege zu legen. Der gotische Holzerker am Burgstock trägt seitdem auch den Namen Affentürmchen.

Nur ein Stückchen weiter steht die Statue von Kaiser Ludwig der Bayer. Durch den Hofgraben gelangen wir zum Bayrischen Nationaltheater und damit zur Residenz. Nachdem die Residenz noch nicht geöffnet hatte, gehen wir die Residenzstraße entlang und gelangen zum Platz vor der Feldherrnhalle. Die ist gerade in Bearbeitung… und wir wenden uns daher der Theatinerkirche St. Kajetan zu. Wäre schade gewesen, sie nicht gesehen zu haben. Aber jetzt wird es Zeit in die Residenz zu gehen. Prunk, wohin das Auge reicht. Wir entscheiden uns für den längeren Rundweg. Wow hingehen, viel Zeit mitbringen und genießen. Vor der Schatzkammer brauchten wir unbedingt eine Stärkung und wir gingen natürlich wieder in ein Brauhaus dem Franziskaner. Die Sammlung der Kleinodien können sich sehen lassen.

Irgendwann ist es genug. Wir beschließen uns gemütlich in Richtung Hotel zu begeben. Also An der Alten Münze vorbei in Richtung Platzl (Hofbräuhaus) vorbei am Weißen Brauhaus. Hotel. Pause. Aber eines fehlt jetzt schon noch. Wir haben erfahren, dass am Viktualienmarkt 5 wichtige Brunnen stehen und die wollen wir noch suchen. Also los geht’s Karl-Valentin-Brunnen, Liesl-Karlstadt-Brunnen, Elise-Aulinger-Brunnen, Ida-Schumacher-Brunnen, Roider-Jackl-Brunnen. Gefunden. Für den 1. Besuch viel gesehen. Jetzt noch einige Eindrücke vom Markt und dann Koffer packen und Abendessen beim Nachbarn.

25.10.2024 Freitag Heimreise

Nach einem guten, gemütlichen Frühstück geht es wieder in Richtung Höflein. Schön war es und sehr viel gesehen.

Wir haben 875 km zurückgelegt.

(p.s.: es ist auch Interessantes für ein 2. Mal geblieben)